Ein Blogbeitrag von Katrin Müller
Während dieses Semesters beschäftigte sich die Vorlesungsreihe Topographien von Flucht und Widerstand mit verschiedenen Aspekte der aktuellen „Flüchtlingskrise“, wobei es bisher meist um die Situation der Geflüchteten im Nahen Osten oder auf der Flucht ging. In der abschliessenden Veranstaltung wurden die Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Universität selbst diskutiert. Konkret ging es um die Frage, ob und wie jungen Geflüchteten der Weg an die Universität offensteht. Können sie am akademischen Leben aktiv teilnehmen, oder sind sie für die Universität nur als Studienobjekte interessant? Eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Professor Elisio Macamo zeigte auf, welche Probleme entstehen wenn humanitäres Engagement auf die universitäre Bürokratie stossen.